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Aktuelles

Bei unserer Unterschriftenaktion gegen das Baugebiet Buchwald in der geplanten Form konnten wir über 400 Unterschriften von Bürgern aus allen Stadtteilen Aulendorfs und von Klinikpatienten sammeln, die den Weg auf sich genommen haben, ihre Stimme persönlich an zwei privaten Briefkästen in Aulendorf abzugeben.
390 Unterschriften wurden am 20.04.2022 von sechs Mitgliedern der Bürgerinitiative (BI) an Bürgermeister Burth übergeben, der zu einem Treffen mit ihm und den vier Fraktionsvorsitzenden des Stadtrats eingeladen hatte.

Die Schwäbische Zeitung berichtete darüber am 23.04.2022.
Es war ein dreistündiges Gespräch, das allerdings nach der Eingangsansage von Bürgermeister Burth: „das Baugebiet Buchwald wird wie geplant durchgeführt“ schon nach wenigen Minuten hätte beendet werden können.
An einem offenen Gedankenaustausch bestand von Seiten der Stadträte und des Bürgermeisters kein Interesse.
Immerhin konnten einige Argumente der BI vorgetragen werden:

-Der Buchwald ist das Naherholungsgebiet von Aulendorf
-Flächenfraß auf Kosten von Klima, Landschaft und Landwirtschaft
-Fehlendes Verkehrskonzept für das Baugebiet Bildstock/ Buchwald
-Großes Ausbau- und Sanierungspotential im Stadtgebiet
-Notwendigkeit von vorrangigem Wohnungsbau für Senioren und Sozialwohnungsbau
-Demographischer Wandel und Klimawandel erfordern neue Baukonzepte

Die erheblichen Einwände der BI in Bezug auf den Raubbau von landwirtschaftlicher Fläche und Natur ausgerechnet im Naherholungsgebiet von Aulendorf ließen die Stadträte und Bürgermeister Burth an sich abprallen.
Den Mitgliedern der BI wurde Handeln in Eigeninteresse unterstellt und die 390 Unterschriften unserer Kampagne wurden als 4%- Minderheit abgetan. Die BI hat die Mitglieder des Gemeinderats darauf aufmerksam gemacht, dass sich aus unseren Gesprächen mit der Bevölkerung ergeben hat, dass eine weit größere Zahl von Bürgern zwar ebenfalls das Baugebiet nicht gut heißt, aber aus der bisherigen Erfahrung mit den Gemeindevertretern resigniert ist und keine Chance für einen offenen Dialog sieht.
Zitat: ``Die machen doch, was sie wollen.``

Auch das ungelöste Problem des zunehmenden Verkehrsaufkommens vor allem in der Hillstraße, aber auch in der Saulgauerstraße wurde einfach negiert. Immerhin, nach Insistieren der BI, lenkte Herr Burth soweit ein, dass die BI Vorschläge zur Verbesserung der Verkehrsregelung einreichen könne.
Die Verbesserungsvorschläge zu dem bestehenden Bebauungsplan wie die schlichte Verkleinerung des Baugebiets am Buchwald, die Einsparung versiegelter Fläche durch mehr Mehrgeschoßbau, die Verlagerung der geplanten Mehrgeschoßhäuser aus der Sichtachse der Aussichtbänke am Waldrand sowie eine konzeptionelle Grundstücksvergabe zu Gunsten nachhaltiger Baustoffe wie Holz wurden ebenfalls pauschal zurückgewiesen.
Auf die Vorschläge zur Aktivierung brachliegender Flächen und Leerstände in der Stadt und die Setzung neuer Impulse für eine moderne Innenstadtentwicklung anstelle von immer mehr Stadterweiterung in die Fläche verwiesen Stadtrat und Bürgermeister selbstgerecht darauf, dass man bereits das Äußerste für die Innenstadt tue.
Doch Klimawandel, demografischer Wandel und Innenstadtentwicklung müssen in Zusammenhang gebracht werden und erfordern ein Konzept und die Mitnahme der Bürger.
Für diese Aufgabe stellt das Land Baden- Württemberg viel Geld zur Verfügung und bezahlt Fachpersonal (Flächenmanager), das die Bauämter tatkräftig in der Konzeptentwicklung  unterstützt und  auf die Bürger zugeht  und  sie individuell berät und betreut.

Auf die Frage, warum die Stadt Aulendorf diese Unterstützung nicht annehme, insbesondere wo das Aulendorfer Bauamt personell unterbesetzt ist, war die Antwort: es wird bereits alles getan, einen Flächenmanager brauchen wir nicht.
Könnte es sein, dass man sich im Rathaus einfach nicht in die Karten schauen lassen will?

Unser Résumé: Offenes Gespräch und Bürgerbeteiligung sehen anders aus.

Übergabe Unterschriften cut

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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